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Innung Mittelfranken

von Mayer/Friedrich

10.8.2026

Zu den Schwerpunkten der Innungsarbeit gehörte bei der Innung für Mittelfranken im 1. Halbjahr der Einsatz für den Nachwuchs.

Den Auftakt zur Nachwuchswerbung der Innung bildete die Teilnahme an der von der Kreishandwerkerschaft organisierten Ausbildungsmesse im Berufsbildungszentrum der Agentur für Arbeit in Nürnberg. Am Dienstag und Mittwoch, 10. und 11. März 2026, konnten die jungen Besucherinnen und Besucher die Chancen und Möglichkeiten der Ausbildung entdecken. Die Vielfalt der Arbeitsbereiche rund um Dach, Wand und Klima präsentierte die Innung für Mittelfranken.

Ansprechpartner für alle, die nach „ganz oben“ wollten, war Lehrlingswart Matthias Aßmann. In zahlreichen Gesprächen informierte er über die Ausbildungsinhalte, die Anforderungen des Berufs sowie die vielfältigen Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Dachdeckerhandwerk.

Und das stieß auf sehr großes Interesse bei den Schülerinnen und Schülern. Viele Jugendliche nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über die Arbeit auf dem Dach, moderne Materialien sowie die Zukunftsperspektiven in diesem Handwerk zu informieren. Besonders die Themen Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und das Engagement des Dachdeckerhandwerks zur Energiewende faszinierten.

Rückblickend stellt die Innung einmal mehr fest: Die Teilnahme an solchen Veranstaltungen ist ein wichtiger Baustein der Nachwuchsgewinnung. Persönliche Gespräche ermöglichen es, Vorurteile abzubauen und jungen Menschen die Attraktivität und enorme Vielseitigkeit des Dachdeckerberufs aufzuzeigen.

Ein großes Dankeschön gilt der Kreishandwerkerschaft für die gelungene Organisation der Messe.

Die Beteiligung an der 1. Innungsversammlung 2026 am Freitag, den 27. März 2026, war erfreulich hoch. Neben den turnusmäßigen Tagesordnungspunkten standen aktuelle Themen aus dem Innungsgeschehen sowie der Austausch unter den Mitgliedsbetrieben im Mittelpunkt dieser Versammlung.

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Vorstellung des Haushaltsplans für das Jahr 2026. Nach eingehender Erläuterung und Aussprache wurde der Haushaltsplan von der Versammlung genehmigt. Danach erfolgte die Entlastung der Vorstandschaft für das Haushaltsjahr 2025. Die Mitglieder sprachen dem Vorstand damit ihr uneingeschränktes Vertrauen aus und würdigten die geleistete Arbeit im vergangenen Geschäftsjahr.

Anschließend wurde über die Aktivitäten und Veranstaltungen des vergangenen Jahres berichtet. Besonders hervorzuheben war der Netzwerktag der Innung im letzten Jahr. Diese Veranstaltung bot den Mitgliedsbetrieben eine hervorragende Gelegenheit zum fachlichen Austausch, zur Pflege bestehender Kontakte und zum Aufbau neuer Verbindungen innerhalb des Dachdeckerhandwerks und der Branche.

Die durchweg positive Resonanz ist die beste Motivation, im Juli 2026 wieder einen Netzwerktag zu organisieren. Interessante Fachthemen, aktuelle Entwicklungen aus der Branche sowie spannende Vorträge und Diskussionen werden hier auf dem Programm stehen. Ziel der Veranstaltung bleibt es, den Austausch unter den Betrieben zu fördern und neue Impulse für die tägliche Arbeit zu geben.

Weiter ging es in der Tagesordnung der Innungsversammlung mit der Begrüßung eines neuen Fördermitglieds: Robert Middeweg von Fleck stellte sich den Mitgliedern vor und gab einen Einblick in das Sortiment und die Lösungen des Dachzubehörherstellers. Danach folgte ein fachlicher Austausch und intensive Diskussionen zu den aktuellen Anforderungen an moderne Dachsysteme.

Die Innungsversammlung zeigte wieder einmal, wie wichtig ein regelmäßiger persönlicher Austausch innerhalb des Handwerks ist. Neben den formalen Beschlüssen standen vor allem die gemeinsamen Gespräche und die Vorfreude auf die kommenden Aktivitäten der Innung im Vordergrund.

Am Samstag, 25. April 2026, war die Innung wieder in Sachen Nachwuchswerbung unterwegs. Im Berufsbildungszentrum in Herzogenaurach fand eine Ausbildungsbörse zur Berufsorientierung mit 101 Ausstellern statt. Die Dachdecker-Innung für Mittelfranken repräsentierte der Innungsbetrieb Helmut Scheer, vertreten durch Christian Scheer, dem stellvertretenden Obermeister der Innung.

An seinem praxisnah gestalteten Stand konnten interessierte Schülerinnen und Schüler das Dachdeckerhandwerk zum Anfassen erleben. Großer Beliebtheit erfreute sich das Dach-Modell zur Eindeckung mit farbigen Biberschwanzziegeln nach einer Vorlage.

Bestes Wetter und angenehme Temperaturen motivierten zahlreiche Jugendliche, sich über die Vielfalt und Zukunftsperspektiven im Dachdeckerhandwerk zu informieren. In unzähligen Gesprächen erläuterte Christian Scheer Ausbildungsinhalte, Karrierechancen und Vorteile des Berufs und beantwortete geduldig die Fragen der Schülerinnen und Schüler.

Die Veranstaltung war eine hervorragende Möglichkeit, die Vielseitigkeit und Zukunftssicherheit des Dachdeckerhandwerks näherzubringen und das Interesse für eine Ausbildung zu wecken.

Es ist nie zu früh, auf Nummer Sicher zu gehen. Deshalb trainierten Dachdecker-Lehrlinge aus Mittelfranken im Rahmen des Lehrlingstags den Umgang mit der persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz.

Am Freitag, 29. Mai 2026, wurde die Sicherheit in der Handwerkskammer Nürnberg praktisch geübt. Organisiert hatte die Veranstaltung der Lehrlingswart der Innung, Matthias Aßmann, in Zusammenarbeit mit der ABS Safety GmbH.

Für Dachdecker gehört das Arbeiten in großen Höhen zum Berufsalltag. Umso wichtiger ist es, bereits während der Ausbildung den sicheren Umgang mit persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) zu erlernen und regelmäßig zu trainieren. Genau das richtige Thema also für den Lehrlingstag mit zahlreichen Dachdeckerlehrlingen aus dem Innungsbereich.

Gestartet wurde mit einer ausführlichen theoretischen Einweisung. Hier wurden die verschiedenen Bestandteile der persönlichen Schutzausrüstung vorgestellt und deren Einsatzbereiche erläutert. Besonderes Augenmerk lag auf dem korrekten Anlegen der Auffanggurte. Fachreferenten erklärten den Auszubildenden Schritt für Schritt, wie die Gurte richtig angelegt werden, welche Einstellungen vorzunehmen sind und worauf bei der täglichen Kontrolle der Ausrüstung geachtet werden muss.

Im Anschluss folgte der praktische Teil der Schulung. Jeder Teilnehmer hatte die Möglichkeit, die Auffanggurte selbst anzulegen und den sicheren Umgang mit der Ausrüstung unter fachkundiger Anleitung zu üben. Die Lehrlinge konnten unmittelbar erfahren, wie wichtig die richtige Passform und die korrekte Handhabung der Schutzausrüstung sind.

Ein besonderes Highlight war die praxisnahe Simulation eines Absturzszenarios. Mithilfe eines Krans wurden die perfekt gesicherten Teilnehmer unter professioneller Aufsicht über den Boden angehoben. Diese Übung vermittelte den Lehrlingen ein realistisches Gefühl dafür, wie sich ein Auffanggurt nach einem Sturz verhält und welche Belastungen dabei auf den Körper wirken.

Darüber hinaus wurde den Auszubildenden gezeigt, wie sie sich in einer solchen Situation richtig verhalten, welche Maßnahmen unmittelbar nach einem Sturz erforderlich sind und warum schnelles und besonnenes Handeln entscheidend ist. Die Teilnehmer konnten dadurch wertvolle Erfahrungen sammeln, die im Ernstfall Leben retten können.

Die Schulung verdeutlichte eindrucksvoll, dass Arbeitssicherheit im Dachdeckerhandwerk keine Nebensache, sondern ein wesentlicher Bestandteil der täglichen Arbeit ist.

Besonderer Dank gilt der Firma ABS Safety GmbH für die fachkundige Durchführung der Schulung sowie Lehrlingswart Matthias Aßmann für die Organisation und Unterstützung. Dieser mittelfränkische Lehrlingstag hat gezeigt, wie wichtig eine praxisnahe Ausbildung ist, um den Fachkräften von morgen das notwendige Wissen und die erforderliche Sicherheit für ihren Berufsalltag mit auf den Weg zu geben.

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Ausbildungsbörse in Herzogenaurach
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Lehrlingstag Innung für Mittelfranken
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Wichtiges Praxistraining am Lehrlingstag
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