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Wie INQA Dachdeckerbetriebe stärkt

von INQA

7.8.2026

Dachdeckerbetriebe haben zwar volle Auftragsbücher, aber oft zu wenige Hände, um sie abzuarbeiten. Denn Fachkräfte zu finden und zu halten wird schwerer. Wie hat dieses Handwerk dennoch Zukunft?

Dass sich Betriebe unter diesen Umständen stark auf das Tagesgeschäft fokussieren, ist verständlich. Was dabei oft zu kurz kommt: der Blick in die Zukunft. Genau hier hilft INQA – mit konkreten Werkzeugen und gefördertem Coaching für bessere Führung, nachhaltige Fachkräftesicherung und digitale Abläufe.

Was bringt INQA-Coaching dem Betrieb?

INQA-Coaching setzt dort an, wo Betriebe handeln: in der Führung, bei der Fachkräftesicherung, in der Gesundheitsförderung und bei der Digitalisierung. Konkret kann das bedeuten:

  • Digitale Abläufe verbessern – von der Kundenanfrage bis zur Schlussrechnung;
  • Fachkräfte halten – durch bessere Führung und ein wertschätzendes Arbeitsumfeld;
  • Mitarbeitende einbinden – damit Veränderungen wirklich gelebt werden;
  • Führung entlasten – wenn das Team eigenverantwortlicher handelt.

 

Was macht INQA?

Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) unterstützt seit über 20 Jahren kleine und mittlere Betriebe dabei, Arbeit zukunftsfähig zu gestalten. Dahinter steht ein breites Bündnis: Bund,

Länder, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände, die Bundesagentur für Arbeit und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Auf INQA.de stehen kostenlose Materialien, Checks und Leitfäden bereit. Wer den eigenen Betrieb fit für die Zukunft machen will, findet im INQA-Coaching das passende Programm.

 

Praxisbeispiel 1: Hans Schramm GmbH, München

Die Hans Schramm GmbH gibt es seit 1897. Das Münchner Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik-Unternehmen beschäftigt rund 100 Mitarbeitende, bekommt wöchentlich bis zu 1.200 Kundenanfragen und stellt 28.000 Rechnungen im Jahr aus. Irgendwann war klar: Ohne digitale Unterstützung geht es nicht mehr. Die Lösung kam nicht von oben – sie kam aus dem Team. In einem INQA-Experimentierraum entwickelten Mitarbeitende und Azubis gemeinsam einen KI-Sprachassistenten, der Anrufe entgegennimmt, Anliegen erfasst und weiterleitet.

Das Ergebnis: bis zu 15 Stunden Zeitersparnis pro Person und Woche. Die Akzeptanz neuer Tools stieg von 20 auf über 80 %.

Geschäftsführer Kilian Schramm: „Die jungen Menschen gestalten diese Umbruchszeit selbst mit.“ So wird der Betrieb auch für Auszubildende interessanter.

Die Erkenntnis für Handwerksbetriebe: Wer die Belegschaft von Beginn an einbindet, erlebt es selbst: Das Team zieht mit und Veränderungen werden nicht verordnet, sondern gemeinsam getragen.

Praxisbeispiel 2: Dammann Bedachungen, Neustadt

Bei Dammann Bedachungen griffen viele der rund 40 Mitarbeitenden gerade in stressigen Situationen auf Zettelwirtschaft, unklare Kommunikation und Doppelarbeit zurück. Geschäftsführerin Petra Dammann wollte diese Muster produktiv verändern. Dabei war ihr klar: „Es bringt nichts, wenn die Leitung plant und die Mitarbeitenden nicht mitgenommen werden. Das ‚Warum' muss klar sein.“

Im INQA-Coaching analysierten alle gemeinsam den gesamten Prozess – von der Anfrage bis zur Schlussrechnung. Das Team entwickelte eigene Lösungen: ein digitales Kundenerfassungsformular, eine Zeiterfassungs-App, die digitale Urlaubsverwaltung, eine strukturierte Fahrzeug- und Baustellenordnung. Kein Vorgang geht mehr verloren. Die Buchhaltung spart die Zeit für eine manuelle Stundenerfassung.

Petra Dammanns Fazit: „Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter soll sich wie sein eigenes kleines Unternehmen fühlen. Wenn wir sie mitgestalten lassen, arbeiten Mitarbeitende anders.“

Nach 20 Jahren konsequenter Personalarbeit spüre man in ihrem Betrieb den Fachkräftemangel kaum.

Die INQA-Beratungsstellen in Bayern:

RKW Bayern e.V. (Oberbayern, Schwaben, Niederbayern, Oberpfalz) Josef Wissinger

Tel.: 089 670040-0, E-Mail: wissinger@rkwbayern.de

https://www.rkwbayern.de/unsere-angebote/mittelstandsprojekte/inqa-coaching/

IHK zu Coburg (Franken) Doris Köhler

Tel.: 09561 7426-23, E-Mail: doris.koehler@coburg.ihk.de  

https://www.ihk.de/coburg/beratung-und-service/gruendung-foerderung nachfolge/foerdermittel/inqa-coaching-5820124

Lesetipps: Kostenlose INQA-Materialien für Dachdeckerbetriebe

Direkt auf INQA.de – kostenlos und sofort nutzbar:

  • Handout „Digitalisierung im Handwerk meistern“ – kompakter Einstieg in digitale Prozesse: https://www.inqa.de/DE/mediathek/publikationen/digitalisierung-im-handwerk-meistern.html#:~:text=Digitalisierung%20im%20Handwerk%20meistern%20(PDF%2C%20210%C2%A0KB)
  • Broschüre „Software im Handwerk erfolgreich einführen“ – Schritt für Schritt zur richtigen Lösung: https://www.inqa.de/DE/mediathek/publikationen/software-im-handwerk-erfolgreich-einfuehren-leitfaden.html#:~:text=Software%20im%20Handwerk%20erfolgreich%20einf%C3%BChren%20%E2%80%93%20Ein%20praxisnaher%20Leitfaden%20f%C3%BCr%20Coaches%20und%20Beratende%20(PDF%2C%20940%C2%A0KB)
  • „HandWerkZeug für KKU“ – Praxiswerkzeuge für kleine Betriebe: https://www.inqa.de/DE/angebote/die-inqa-experimentierraeume/foerderschwerpunkt-organisationale-resilienz/handwerkzeug-fuer-kku.html

Einfach anfangen – heute:

Ein Masterplan ist nicht nötig. Betriebe können dort starten, wo der Druck am größten ist.

INQA-Coaching lässt sich parallel zum Tagesgeschäft umsetzen. Dabei ist es wichtig, die Mitarbeitenden einzubinden. Oft wissen die am besten, was im Alltag funktioniert. Und dann gilt: dranbleiben. Nicht alles auf einmal. Schritt für Schritt in Richtung Zukunft. INQA ist dabei – als verlässlicher Begleiter auf diesem Weg.

Mehr Informationen:

www.inqa.de/coaching

Newsletter abonnieren:

www.inqa.de/newsletter

 

So geht INQA-Coaching

INQA-Coaching begleitet kleine und mittlere Betriebe mit bis zu zwölf Beratungstagen.

Ein autorisierter Coach unterstützt, Führungskräfte und Mitarbeitende erarbeiten die Lösungen gemeinsam. Was sich ändert, entscheidet der Betrieb. Das ist der entscheidende Unterschied zu klassischer Beratung.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Europäische Sozialfonds Plus (ESF Plus) übernehmen 80 % der Coachingkosten. Die Betriebe tragen nur 20 % selbst.

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Das Leistungsspektrum von INQA macht das Handwerk fit für die Zukunft
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